weinpavillion forstreiter

Die klassische Pavillonform, das Oktogon, wird für diesen Entwurf neu interpretiert: Die Ausrichtung nach wesentlichen Umgebungsparametern, die Anpassung an die Besonderheiten des Grundstücks sowie funktionale Überlegungen und die Einführung eines Atriums verformen das Oktogon im Hinblick auf einen räumlich und funktional optimalen Baukörper. Das Erdgeschoß gliedert sich in einen extrovertierten Bauteil, der sich in Richtung Garten öffnet und die Verkaufs- und Kostbereiche beherbergt, sowie in einen introvertierten Teil, in dem das Büro, die Küche, Nebenräume und ein privater Eingang angeordnet sind. Das Atrium belichtet und belüftet die Verkaufs- sowie Kostbereiche zusätzlich. Im Obergeschoß ist ein großzügig angelegter und auf das Stift Göttweig ausgerichteter Weinerlebnisraum geplant. Das Gebäude ist als Betonbau konzipiert. Die Innenwände sollen in Sichtbetonoptik realisiert werden. Der Pavillion erhält eine Fassade aus Sumpfkalk-Glattputz in Schönbrunnergelb.

 

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Lageplan

 

 

Grundriss EG

 

Schnitt

Ansicht

 

 

Ort: Hollenburg, Niederösterreich
Baujahr: Privater Wettbewerb 2013, 1. Preis
Nutzfläche: ca. 330m²
Entwurfsteam: Lukas Göbl, Miljan Stojkovic, Oliver Ulrich