campus lengenfeld

Die momentan getrennten Einheiten Volksschule, Kindergarten und Kindertagesstätte werden funktional miteinander verknüpft, räumlich erweitert und barrierefrei zugänglich gemacht. Eine großzügige, lichtdurchflutete Eingangshalle empfängt künftige Besucher. Die Funktionen sind wie gewünscht angeordnet: Im EG befindet sich die Eingangshalle mit der Option auf Adaptierung mit einer Garderobe oder einem Empfangspult, sowie einem unterirdischer Gang zum bestehenden Kindergarten. Im OG 1 ist die Hauptgarderobe für ca. 100 Schüler; für das OG 2 werden Lehrerzimmer, Direktionsbüro und ein Besprechungsraum vorgeschlagen. Im EG der alten Volksschule werden ein Schülerhort und ein multifunktional nutzbarer Raum für die Gemeinde eingebaut. Im OG soll der Werkraum der Schule sowie ein Lager. Der Karner (vom Kirchenplatz zugänglich), wird in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt. Die neuen Gebäudeteile werden in Sichtbeton ausgeführt. Der sommerlichen Überhitzung wird mittels eines außenliegenden, textilen Verschattungssystems entgegengewirkt. Die bestehenden, teils denkmalgeschützten Gebäude werden saniert und für die neuen Nutzungen revitalisiert. Gemeinsam mit dem neuen Sichtbeton-Gebäude wird ein optischer Dreiklang “Schule – Bindeglied – Alte Volksschule” hergestellt. Die Kastenfenster der alten VS sollen saniert bzw. neue Fenster im Altbestand den alten Fenstern angeglichen werden. Die weißen bzw. Sichtbetonwände werden durch farbige Akzente aufgelockert. Der Grünraum wird mit heimischen Gewächsen und Gehölzen ausgestattet.

 

 

 

 

 

Lageplan

 

Grundriss OG 1

 

 

Ansicht

 

 

Schnitt

 

Ort: Lengenfeld
Baujahr: geplant 2017
Auftraggeber: Gemeinde Lengenfeld
Nutzfläche: ca. 1100 m²
Entwursteam: Lukas Göbl, Miljan Stojkovic in Zusammenarbeit mit Architekt Franz Gschwantner